Apps für Brandenburg

Ob Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte, Fahrpläne, gastronomische Angebote, PKW-Routen oder Rad- und Wanderwege, mit digitaler Unterstützung lassen sich Touren in Brandenburg jetzt noch einfacher und spontaner planen und realisieren.

Die Brandenburg App der TMB ermöglicht beispielsweise das Routing auf dem touristischen Radwegenetz Brandenburgs und auf dem Wandernetz von Openstreetmap. Zusammen mit den umfangreichen Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Gastronomie, Hotels, Pensionen und Campingplätzen, lässt sich vorab oder spontan unterwegs der persönliche Reiseplan erstellen. Auch bei schlechter Netzabdeckung, was in der Region leider nicht selten vorkommt, sind die gespeicherten Informationen und heruntergeladenen Karten in der App offline verfügbar.

Wer nach Inspirationen sucht oder die Tour nicht selbst zusammenstellen möchte, sollte auf jeden Fall die App der Deutschen Bahn DB-Ausflug ausprobieren. Diese bietet 100 detailliert ausgearbeitete Ausflugstipps bzw. Touren für Brandenburg mit umfangreichem Kartenmaterial, Wetterdaten, Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Servicedaten wie Adressen, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen. Selbstverständlich können auch Fahrplanauskünfte und die passende Tarife  und mögliche Angebote abgerufen werden.


Im Folgenden haben wir eine Auswahl von Links zu den besprochenen und weiteren Apps für Brandenburg zusammengestellt:

iOS & Android:

Brandenburg App TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

DB-Ausflug Deutsche Bahn

Bus & Bahn VBB-App

Apple App Store/iTunes:

Uckermark ehs-Verlags GmbH

Teltow-Fläming-App OPM

Potsdam ehs-Verlags GmbH


Titelfoto: (c) Markus Rack

 

Kranichsaison in Linum

In Brandenburg kann man jetzt wieder Kraniche beobachten. Die großen Vögel versammeln sich hier, bevor sie weiter in wärmere Gefilde ziehen, um dort zu überwintern.

Auch in den Linumer Teichgebieten rasten im Herbst zehntausende Kraniche. Die Strochenschmiede Linum bietet auf ihren Führungen die Möglichkeit, diese einzigartige Schauspiel ohne Störung der Tiere zu beobachten und vom 23. September bis zum 05. November kann der abendliche Kranichflug bewundert werden.

Erster Termin: Samstag, 23.09.2017, 17:30 Uhr bis 20:00 Uhr, Preis: 8 €, NABU-Mitglieder und Kinder bis 12 Jahre 5 €

Kontakt und weitere Infos:
NABU-Naturschutzzentrum
Storchenschmiede Linum
Nauener Straße 54
16833 Linum
Tel.: (033922) 50500
storchenschmiede@nabu-berlin.de

Wer den Ausflug ins Havelland noch gastronomisch abrunden möchte und regionale, kreative und modern interpretierte Brandenburger Küche zu schätzen weiß, dem empfehlen wir einen Besuch im Restauant  Kleines Haus Linum (Reservierung empfohlen).


Fotos: (c) pixabay

Kloster Zinna

Eintauchen in die sakrale Welt des Mittelalters: Die Geschichte der Weißen Mönche und des „Zinnaer Klosterbruders“, das älteste Druckwerk Brandenburgs, spätgotische Fresken, das Innere einer Orgel und wechselnde Kunstausstellungen erleben!
Das Kloster Zinna wurde im Jahr 1170 im Stil der Norddeutschen Backsteingotik als Männerkloster des Zisterzienserordens vom Erzbischof von Magdeburg gegründet.
Neben der Missionierung der zum Teil noch heidnischen Slawen, bestand die Hauptaufgabe der Mönche, darin, das Siedlungsland östlicher der Elbe wirtschaftlich weiterzuentwickeln und schrittweise auszudehnen. Die Zisterzienser schufen hier landwirtschaftliche Musterbetriebe und trugen so auch zur Verbreitung der westeuropäischen hochmittelalterlichen Kultur bei. Vom Kloster aus wurde daher einst ein bedeutender Grundbesitz verwaltet und bestellt.
Durch die Nähe zu Wittenberg breiteten sich die Lehren Luthers auch schnell in der Region um das Kloster Zinna aus und so verließen 1553 die letzten Mönche Zinna, das Kloster wurde säkularisiert.
Einblicke in die Geschichte der Zisterzienser werden im Klostermuseum ausführlich dargestellt. Darüberhinaus bietet eine Schau-Distillerie Einblicke in die Produktion des „Zinnaer Klosterbruders“.

Kloster Zinna Infos:
Das Kloster Zinna befindet sich direkt am Flaeming-Skate und ein Besuch kann daher optimal in eine Tagestour oder einen mehrtägigen Aufenthalt in der Region eingebunden werden.
Anfahrt
Öffnungszeiten / Eintrittspreise
Restaurant-Tipp 1
Restaurant-Tipp 2
Übernachtungs-Tipp

Potsdam Street Food Festival 15.-17. September

Am kommenden Wochenende findet im Potsdamer Neuen Lustgarten wieder das Street Food Festival statt.
Die über 70 Food-Trucks und Ständen bieten eine tolle Gelegenheit, sich auf eine inspirierende und abwechslungsreiche kulinarische Weltreise zu begeben. An den Garküchen aus aller Welt warten bekannte und noch zu entdeckende Köstlichkeiten mit exotischen Düften. Untermalt wird das Event von Live Musik und den Grooves von verschiedenen DJs.
Wer einen entspannten Tag in der Landeshauptstadt Brandenburgs verbringen möchte, sollte auch die vielen weiteren Sehenswürdigkeiten nicht verpassen und das Street Food Festival mit einem Stadtrundgang verbinden. Hier sind einige Inspirationen:
Russische Kolonie Alexandrowka
Höfe
Cafés
Potsdamer Spezialitäten

Infos:
Street Food Festival – Summer Edition, 15.09. 14-22 Uhr, 16.09. 11-22 Uhr und 17.09. 11-20 Uhr, Neuer Lustgarten, Eintritt: 3 Euro, unter 14 Jahren frei

 

 


 

Flaeming Skate: Auf Rollen und Rädern durchstarten!

Die Flaeming-Skate ist einzigartig und ein Muss für alle Inline-Skater und Radfahrer, die es zu schätzen wissen, ohne Unterbrechung auf rund 190 Kilometern, über feinen und speziell für das Skaten ausgelegtem Asphalt durch die weite Brandenburger Landschaft zu touren.

Wer möchte, kann auf den verschieden Routen der Flaeming-Skate Sport und Kultur entspannt miteinander verbinden, denn das ehemaliger Zisterzienser Kloster Zinna, die Paltrockwindmühle und die Städte Dahme und Jüterborg mit ihren mittelalterlichen Siedlungskernen liegen an der Strecke.

Alle Routen sind gut ausgeschildert. Daher benötig man keine Karte, zumal an vielen markanten Punkten bzw. Abzweigen Übersichtskarten aufgestellt sind.

Für Skater gibt es verschiedene Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die hier beschrieben werden. Für Radfahrer bietet sich für einen Tagesausflug die Runde R4 an, bei der man ab/bis Luckenwalde ca. 50 km absolviert. Da die Möglichkeiten zur Einkehr direkt an der Strecke ziemlich rar sind, empfehlen wir einen Zwischenstopp in Oehna im Gasthof Witte

 


 

Weitere Tipps für Radtouren auf Heart Of Brandenburg  gibts hier:

Berliner Mauerweg

 

Das Gartenreich Dessau-Wörlitz (Sachsen-Anhalt)

Ein Gesamtkunstwerk aus Pflanzen, Tieren, Architektur und Kultur:
Im 18. Jahrhundert ließ Fürst Leopold III Friedrich Franz von Anhalt-Dessau sein kleines Fürstentum zwischen Dessau und Lutherstadt Wittenberg in diesen riesigen Park verwandeln.
Als Fürst der Aufklärung lehnte er barocke Parkanlagen ab und suchte für seine Gartenschöpfung Vorbilder, die sich an der Natur orientierten. Die berühmten Gartenarchitekten Sckell, Lenné und Pückler setzten die Visionen des Fürsten mit viel Engagement und Liebe zum Detail um, so dass eine einzigartige Gartenlandschaft entstanden ist, die seit dem Jahr 2000 UNESCO-Weltkulturerbe ist.

Quelle: Youtube / Imagefilm der Stadt Dessau-Roßlau
Personenfähren bieten eine ideale Möglichkeit, die fünf einzelnen Parkanlagen leichter zu Fuß zu erkunden. Auf dem Wasser eröffnen sich dann großartige Sichtachsen über den Wörlitzer See hin zu erhabenen Bauwerken wie dem Schloss Wörlitz, dem Nymphaeum, der Synagoge oder den vielen Kleinarchitekturen.
Informationen:
Das Gartenreich Dessau-Wörlitz
Anreise PKW: A9 Berlin-Nürnberg, Abfahrt Dessau-Ost oder Vockerode. A2 Berlin-Dortmund, Abfahrt Burg, B184 bis Dessau, B185 bis Oranienbaum und Wörlitz
Anreise Bahn: Berlin HBF – Dessau HBF, weiter mit der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn nach Wörlitz oder per Bus Linie 304

Mein Kiez Teil 3 – Der Ökomarkt auf dem Berliner Kollwitzplatz

 

Unter dem Motto „Morgens geerntet, mittags verkauft“ findet hier schon seit über 20 Jahren jeden Donnerstag von 12 bis 19 Uhr der Ökomarkt der Grünen Liga Berlin statt. Die Umgebung verleiht dem Markt einen einzigartigen Charme und das vielfältige Angebot an Bioprodukten spricht für sich:

Ob Obst und Gemüse, Brotspezialitäten, Käse, Eier, Tofuprodukte, vegane Törtchen und Kuchen, Fleisch und bleifreies Wild, Wein, Lehmofenpizza, Rohkost, Müsli, Waffeln, Yogi-Tee, Indische Gerichte, Suppen, Wildkräuter, Oliven und Öle, Pasta und sogar Wollerzeugnissen…hier stammt alles aus ökologischer Landwirtschaft!

Hier sind unsere Impressionen:

Die mobile Espresso Bar „Melusine“: Kaffeespezialitäten aus Fairtrade-Anbau und auf Wunsch auch mit verschiedenen Pflanzenmilchsorten zubereitet. Nicht nur hier, sondern auch an anderen Standorten in Berlin anzutreffen!

Nicht einschüchtern lassen! Hier bietet Fabio Borsi leckere italienische Gerichte mit handgemachter Pasta an

Handgemachte Tofuspezialitäten gibts bei den Tofu Manufaktur „Soy Rebels“! Entweder hier oder auch in ausgewählten Berliner Bioläden.

Die Feinkost Manufaktur Superfran’s fährt auf dem Ökomarkt köstliche vegane Konditorei-Spezialitäten auf!

Cou Cou Wines präsentiert sich mit französischen Bioweinen. Wer es nicht auf den Markt am Kollwitzplatz schafft, kann sich die edlen Tropfen auch innerhalb einer Stunde im Berliner Stadtgebiet liefern lassen!

Und hier werden werden echte griechische Oliven & Olivenöl von einem waschechten Griechen angeboten!

Wie Ihr seht, haben wir hier eine tolle Zeit verbracht, engagierte und super sympathische Marktleute kennengelernt und selbstverständlich auch fast alles probiert! Eine Berliner Attraktion eben, die man sich nicht entgehen lassen sollte!


 

Der Mauerweg Teil 1: Grenze zwischen Berlin & Brandenburg

Seen, Felder, Wälder und historische Highlights

Der Berliner Mauerweg folgt auf ca. 160 Kilometern dem Verlauf der ehemaligen DDR-Grenzanlagen rund um West-Berlin. In den meisten Abschnitten verläuft die Rad- und Wanderroute auf dem ehemaligen Zollweg (West-Berlin) oder auf dem so genannten Kolonnenweg, den die DDR-Grenztruppen für ihre Kontrollfahrten angelegt hatten.

Video (c) Heart Of Brandenburg / Musik (c) Fjell

Obwohl der Mauerweg ausgeschildert ist und in regelmäßigen Abständen Übersichtspläne die Orientierung erleichtern, sollten sich Radfahrer vor der Tour über den Streckenverlauf informieren, da man bei zügigem Tempo die nicht immer optimal angebrachten Schilder auch schon mal übersehen kann. Da die Strecke teilweise auch über Schotter- und Waldweg führt, empfehlen wir eine robuste Bereifung.

Der besondere Reiz der Tour liegt in der Kombination von abwechslungsreichen Landschaften und der geschichtlichen Bedeutung des Weges: An verschieden Stationen wird auf Infostelen über die Teilung Deutschlands, den Bau und den Fall der Berliner Mauer informiert. Mit Fotografien und Texten werden Ereignisse geschildert, die sich am jeweiligen Standort zugetragen haben und die politische Situation sowie den Alltag in der geteilten Stadt in Erinnerung rufen.

Fotos: Heart Of Brandenburg „Vom Mauerpark bis Spandau“

Unsere erste Etappe führt uns auf ca. 50 Kilometern vom Berliner Mauerpark über Hohen Neuendorf und Henningsdorf nach Spandau. Dieses Teilstück ist besonders gut ausgebaut und durchweg sehr gut befahrbar.

Ausgewählte Highlights der Etappe:

Lübars: Mitten im Fließtal, umgeben von Wiesen und Feldern, liegt das typisch märkische Angerdorf Lübars. Es ist das einzige erhaltene Dorf im Berliner Stadtgebiet und wird heute noch landwirtschaftlich, vor allem für Pferdehaltung, genutzt.

Entenschnabel: Die Straße ‚Am Sandkrug‘ ragte wie ein ‚Entenschnabel“ von Glienicke (DDR) nach Frohnau (West-Berlin) hinein. Wegen der besonderen Lage durfte die Siedlung damals nur mit einer Sondererlaubnis betreten werden.

Invalidensiedlung: Ab 1937 wurden hier am nördlichsten Rand von Frohnau für Versehrte des Ersten Weltkriegs 50 behindertengerechte zweigeschossige Klinkerbauten mit 150 Wohnungen sowie Wirtschafts- und Gemeinschaftsgebäude gebaut.

Wer wie wir die Mauerwegtour in Spandau unterbrechen möchte, kann mit der Regionalbahn vom Bahnhof Albrechtshof zurück in die Berliner Innenstadt fahren.


Fortsetzung folgt

 

 

 

 

 

Paddeln: Von Fürstenberg/Havel bis zur Müritz

Glitzernde Seen, einsame Landschaften & Lagerfeuerromantik

Mit wenig Vorbereitung bieten sich im nördlichen Brandenburg und im Bereich der Mecklenburgischen Kleinseenplatte optimale Bedingungen für spontane ein- oder mehrtägige Touren im Kanadier oder Kajak.

Besonders in der Umgebung von Fürstenberg/Havel (Brandenburg) und Mirow (Mecklenburg), hat sich in den letzten Jahren eine beachtliche Infrastruktur für Wasserwanderer entwickelt.

So findet man hier unzählige Bootsverleiher, die zu günstigen Raten Kanus, Kanadier oder Kajaks anbieten und ebenso viele schöne Naturcampingplätze, die auf die Bedürfnisse der Wasserwanderer eingestellt sind.

Kanadier, Kanu oder Kajak ?

Das ist reine Geschmacksache und hängt von der Art der Tour ab. Während sich Kanadier und Kanu für eher gemütlichere Touren mit Grill und Kühltasche anbieten, muss man beim Kajak im Hinblick auf die Menge des Gepäcks gut kalkulieren, ist dafür aber um einiges schneller und sportlicher unterwegs.

Auf jeden Fall erwartet Euch hier eine atemberaubend schöne Landschaft, viel Ruhe und Entspannung!

Hier sind noch ein paar Adressen, die wir absolut empfehlen kann:

Bootsverleihe:

Fürstenberg: Haus an der Havel  – optimal für die Anreise mit der Bahn

Kanustation Mirow

Bootsverleih & Kanutaxi (Transport):

Roggentin: Paddel Paul

Bootsverleih & Campingplatz

Diemitzer Schleuse: Biber Ferienhof  – Top!

Wesenberg: Kanumühle

Campingplätze für Wasserwanderer:

Naturcamping am Ellbogensee

Campingplatz am Großen Pälitzsee