Die Pilzsaison in Brandenburg & eine leckere Steinpilz-Consommé

Der Herbst 2016 war bisher für Pilzsammler keine gute Saison. Die Hauptsammelzeit für Pilze ist vorbei und die Ausbeute war gering.

Man kann sie braten, panieren, einlegen, trocknen und sogar einfrieren. Sie verleihen Soßen ein intensives Aroma und eignen sich optimal für leckere Consommés oder Rahmsüppchen. Durch das Erfolgserlebnis beim Selbstsammeln in der Natur schmecken sie sogar noch um einiges besser.

Titelfoto (c) Pixabay; Foto 1 (c) Heart Of Brandenburg; Fotos 2-5 (c) Pixabay

Wer sich mit Pilzen auskennt und sich noch selbst auf die Suche begeben möchte, sollte vor allem durch Kiefernwälder streifen, denn hier besteht zumindest die Hoffnung, Maronen zu finden. In den Brandenburger Laubwäldern sieht es aktuell nämlich nicht so gut aus und man kann stundenlang umherstreifen, ohne nur einen einzigen genießbaren Pilz gefunden zu haben.

Das sonnige Wetter im Frühherbst und die lange Trockenheit haben keine gute Basis für das Pilzwachstum geschaffen. Doch das Wetter der letzten 2 Wochen gibt wieder Anlass zur Hoffnung, denn die Pilzsaison ist ja noch nicht ganz vorbei:  Hier und da läßt das feuchtere Wetter unter Blättern und an Baumstämmen die Pilze wieder sprießen. 

Ob nun selbstgesammelt oder aus dem Supermarkt: Zum Schluss gibts noch ein Rezept für eine leckere Steinpilz-Consommé!

Zutaten (für ca. 2 Pesonen)20 Gramm getrocknete Steinpilze, 1 Bund Suppengrün, 2 Zweige Thymian, 1 Gemüsezwiebel (klein), Priese Salz & Zucker, 1/2 Teelöffel Zitronensaft, 1 EL Sherry (Dry Seco), 2 Scheiben Toast oder Weißbrot, 1 kleiner Zweig Rosmarin & 3 EL Olivenöl

Zubereitung: Die getrockneten Steinpilze mit 900 ml  kochendem Wasser übergießen und etwas ziehen lassen. Dann das gewaschene Suppengrün in kleine Stücke schneiden und die Zwiebel geviertelt mit den Schnittflächen in einem heißen Topf kurz anrösten. Dann Suppengrün, Thymian und Steinpilze mit Einweichwasser dazugeben und eine gute halbe Stunde bei geschlossenem Deckel kochen lassen. Als nächstes wie die Brühe durch ein Mulltuch gegossen, welches man am besten in einem Durchschlag auslegt. Aus dem Tuch entnimmt man dann ca. die Hälfte der Steinpilze und schneidet sie in kleine Stückchen. Während man die Brühe kochen lässt, werden die Croûtons zubereitet: Brot in kleine Würfel schneiden, Rosmarin hacken und beides so lange in Olivenöl anbraten, bis die Croûtons goldbraun sind. Die Brühe lässt man im offenen Topf so lange reduzieren (auf ca. 500 ml), bis ein kräftiger Geschmack entstanden ist und schmeckt sie zum Finale mit Salz, Sherry und Zitronensaft ab. Kurz vor dem Servieren werden Croûtons und Steinpilzstückchen hinzugegeben. Fertig!

Beste Grüße und bis bald

Paul

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