Mein Kiez Teil 2 -Vom Rosenthaler Platz bis zur Zionskirche

Hallo aus Berlin,

heute geht es in „Mein Kiez“ vom Rosenthaler Platz über den Weinbergspark bis zur Zionskirche. Rund um den Weinbergspark in Berlin-Mitte hat sich seit den frühen Nullerjahren ein sehr lebenswertes Innenstadtquartier entwickelt, welches über die berühmten Kastanienallee – vor ein paar Jahren auch Casting-Allee genannt – nahtlos in Prenzlauer Berg übergeht. 

Titelfoto und Fotos 1-3: Markus Rack Photography

Rund um Rosenthaler Platz und Weinbergspark gibt es viel zu entdecken!

Der Weinbergsweg mit seinen hippen Cafés ist schon lange ein Anziehungspunkt für Anwohner und Touristen: DalumaGalãoGorki Park – eines der ältesten Cafés im Kiez – und das Café Fleury säumen den Weg. Dann gehts weiter bergauf vorbei am Park in Richtung Kastanienallee. Obwohl das Wohngebiet im Umfeld des Weinbergspark mit zu den kinderreichsten Kiezen in Berlin gehört, wurde der Park jahrelang vernachlässigt. Erst nachdem Anwohner mit Unterschriften und Protesten die Instandsetzung einforderten, um auch der dort damals fast schon etablierten Drogenszene entgegenzutreten, stellte der Senat seit Ende 2005 Gelder für die Sanierung zur Verfügung.

Fotos (c) Heart Of Brandenburg

Mittlerweile hat sich alles entspannt und der Park ist im Sommer der Anlaufpunkt zum Sonnenbaden, chillen und ist mit seinem Wasserbecken und dem angrenzenden Spielplatz auch ein toller Ort für Kinder. Vom Frühling bis zum Herbst hat außerdem noch der Rosengarten Kulturpavillion mit seinem tollen Rahmenprogramm, welches von DJ-Sets bis zu Filmabenden reicht, geöffnet.

Fotos 1-3 & 5 (c) Heart Of Brandenburg, Foto 4 (c) Markus Rack Photography

Bevor wir über die Fehrbelliner Straße weiter zum Zionskirchplatz vordringen, sollte das Sababa auf der unteren Kastanienallee nicht unerwähnt bleiben: Sababa – Mama’s Kitchen bietet israelische Spezialitätenund und versteht sich als Berlins Hummus Hotspot und ist für mich neben Feinberg’s in Schöneberg eins der besten israelischen Restaurants der Hauptstadt.

In der Fehrbelliner Straße  ist das La Focacceria schon seit vielen Jahre eine Institution. Die große Auswahl an leckeren Foccacias kann man im Sommer gemütlich vor dem kleinen Restaurant genießen oder direkt mit in den Weinbergspark nehmen. Schräg gegenüber gibts dann schon die nächste Institution: Die Weinerei mit ihrem 60er-Jahre-Flair, tagsüber Café und am Abend Weinbar, gehört für mich zu den schönsten Läden im Kiez!

Die Zionskirche steht auf einer der höchsten natürlichen Erhebungen Berlins.In der Zionskirche predigte und von 1931 – 32 Dietrich Bonhoeffer, der durch seinen aktiven Widerstand gegen den NS-Staat berühmt wurde. Vor der Wiedervereinigung war in der Kirche die Umwelt-Bibliothek untergebracht. Sie war die einzige freie Druckerei der DDR. Hier druckten Oppositionelle Flugblätter und Untergrundzeitschriften. Heute ist der Zionskirchplatz für mich einer der schönsten und entspanntesten Orte der Stadt und seit der Sanierung fühlt man sich manchmal wie in einer Babelsberger Filmkulisse. Direkt gegenüber vom Kirchturm befindet sich dann noch das wunderbare kleine Restaurant La Bigoudène mit Crêpes und saisonale bretonischen Spezialitäten.

 

Allen, denen das zu idyllisch ist, kann ich noch das Dave Lombardo empfehlen. Das Dave mit der „Rockpalast“-Leuchtreklame eignet sich bestens für lange Abende bei Bier, Zigaretten und guter Musik!

Viele Grüße und bis bald

Paul

Mein Kiez Teil 1

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