Monat: Mai 2017

Der Mauerweg Teil 1: Grenze zwischen Berlin & Brandenburg

Seen, Felder, Wälder und historische Highlights

Der Berliner Mauerweg folgt auf ca. 160 Kilometern dem Verlauf der ehemaligen DDR-Grenzanlagen rund um West-Berlin. In den meisten Abschnitten verläuft die Rad- und Wanderroute auf dem ehemaligen Zollweg (West-Berlin) oder auf dem so genannten Kolonnenweg, den die DDR-Grenztruppen für ihre Kontrollfahrten angelegt hatten.

Video (c) Heart Of Brandenburg / Musik (c) Fjell

Obwohl der Mauerweg ausgeschildert ist und in regelmäßigen Abständen Übersichtspläne die Orientierung erleichtern, sollten sich Radfahrer vor der Tour über den Streckenverlauf informieren, da man bei zügigem Tempo die nicht immer optimal angebrachten Schilder auch schon mal übersehen kann. Da die Strecke teilweise auch über Schotter- und Waldweg führt, empfehlen wir eine robuste Bereifung.

Der besondere Reiz der Tour liegt in der Kombination von abwechslungsreichen Landschaften und der geschichtlichen Bedeutung des Weges: An verschieden Stationen wird auf Infostelen über die Teilung Deutschlands, den Bau und den Fall der Berliner Mauer informiert. Mit Fotografien und Texten werden Ereignisse geschildert, die sich am jeweiligen Standort zugetragen haben und die politische Situation sowie den Alltag in der geteilten Stadt in Erinnerung rufen.

Fotos: Heart Of Brandenburg „Vom Mauerpark bis Spandau“

Unsere erste Etappe führt uns auf ca. 50 Kilometern vom Berliner Mauerpark über Hohen Neuendorf und Henningsdorf nach Spandau. Dieses Teilstück ist besonders gut ausgebaut und durchweg sehr gut befahrbar.

Ausgewählte Highlights der Etappe:

Lübars: Mitten im Fließtal, umgeben von Wiesen und Feldern, liegt das typisch märkische Angerdorf Lübars. Es ist das einzige erhaltene Dorf im Berliner Stadtgebiet und wird heute noch landwirtschaftlich, vor allem für Pferdehaltung, genutzt.

Entenschnabel: Die Straße ‚Am Sandkrug‘ ragte wie ein ‚Entenschnabel“ von Glienicke (DDR) nach Frohnau (West-Berlin) hinein. Wegen der besonderen Lage durfte die Siedlung damals nur mit einer Sondererlaubnis betreten werden.

Invalidensiedlung: Ab 1937 wurden hier am nördlichsten Rand von Frohnau für Versehrte des Ersten Weltkriegs 50 behindertengerechte zweigeschossige Klinkerbauten mit 150 Wohnungen sowie Wirtschafts- und Gemeinschaftsgebäude gebaut.

Wer wie wir die Mauerwegtour in Spandau unterbrechen möchte, kann mit der Regionalbahn vom Bahnhof Albrechtshof zurück in die Berliner Innenstadt fahren.


Fortsetzung folgt

 

 

 

 

 

Paddeln: Von Fürstenberg/Havel bis zur Müritz

Glitzernde Seen, einsame Landschaften & Lagerfeuerromantik

Mit wenig Vorbereitung bieten sich im nördlichen Brandenburg und im Bereich der Mecklenburgischen Kleinseenplatte optimale Bedingungen für spontane ein- oder mehrtägige Touren im Kanadier oder Kajak.

Besonders in der Umgebung von Fürstenberg/Havel (Brandenburg) und Mirow (Mecklenburg), hat sich in den letzten Jahren eine beachtliche Infrastruktur für Wasserwanderer entwickelt.

So findet man hier unzählige Bootsverleiher, die zu günstigen Raten Kanus, Kanadier oder Kajaks anbieten und ebenso viele schöne Naturcampingplätze, die auf die Bedürfnisse der Wasserwanderer eingestellt sind.

Kanadier, Kanu oder Kajak ?

Das ist reine Geschmacksache und hängt von der Art der Tour ab. Während sich Kanadier und Kanu für eher gemütlichere Touren mit Grill und Kühltasche anbieten, muss man beim Kajak im Hinblick auf die Menge des Gepäcks gut kalkulieren, ist dafür aber um einiges schneller und sportlicher unterwegs.

Auf jeden Fall erwartet Euch hier eine atemberaubend schöne Landschaft, viel Ruhe und Entspannung!

Hier sind noch ein paar Adressen, die wir absolut empfehlen kann:

Bootsverleihe:

Fürstenberg: Haus an der Havel  – optimal für die Anreise mit der Bahn

Kanustation Mirow

Bootsverleih & Kanutaxi (Transport):

Roggentin: Paddel Paul

Bootsverleih & Campingplatz

Diemitzer Schleuse: Biber Ferienhof  – Top!

Wesenberg: Kanumühle

Campingplätze für Wasserwanderer:

Naturcamping am Ellbogensee

Campingplatz am Großen Pälitzsee


Raus aufs Land – Elkes Garten in Löwenbruch

Löwenbruch ist ein kleines verschlafenes Dorf im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming. Ohne unsere Koch- und Gartenexpertin Elke, wären wir hier vielleicht niemals gelandet!

Im großen Garten wird von Kartoffeln, über Zwiebeln, Porree, Möhren, Erdbeeren und Kräutern, bis hin zu Walnüssen, Kirschen und Quitten alles angebaut, was man zur Selbstversorgung benötigt. Nebenbei kümmert Elke sich auch noch um die Hühner, die Eier in Bioqualität liefern!

Unser nächstes Koch-Special wird sicher wieder hier stattfinden!