Kategorie: Kunst & Kultur

Kloster Zinna

Eintauchen in die sakrale Welt des Mittelalters: Die Geschichte der Weißen Mönche und des „Zinnaer Klosterbruders“, das älteste Druckwerk Brandenburgs, spätgotische Fresken, das Innere einer Orgel und wechselnde Kunstausstellungen erleben!
Das Kloster Zinna wurde im Jahr 1170 im Stil der Norddeutschen Backsteingotik als Männerkloster des Zisterzienserordens vom Erzbischof von Magdeburg gegründet.
Neben der Missionierung der zum Teil noch heidnischen Slawen, bestand die Hauptaufgabe der Mönche, darin, das Siedlungsland östlicher der Elbe wirtschaftlich weiterzuentwickeln und schrittweise auszudehnen. Die Zisterzienser schufen hier landwirtschaftliche Musterbetriebe und trugen so auch zur Verbreitung der westeuropäischen hochmittelalterlichen Kultur bei. Vom Kloster aus wurde daher einst ein bedeutender Grundbesitz verwaltet und bestellt.
Durch die Nähe zu Wittenberg breiteten sich die Lehren Luthers auch schnell in der Region um das Kloster Zinna aus und so verließen 1553 die letzten Mönche Zinna, das Kloster wurde säkularisiert.
Einblicke in die Geschichte der Zisterzienser werden im Klostermuseum ausführlich dargestellt. Darüberhinaus bietet eine Schau-Distillerie Einblicke in die Produktion des „Zinnaer Klosterbruders“.

Kloster Zinna Infos:
Das Kloster Zinna befindet sich direkt am Flaeming-Skate und ein Besuch kann daher optimal in eine Tagestour oder einen mehrtägigen Aufenthalt in der Region eingebunden werden.
Anfahrt
Öffnungszeiten / Eintrittspreise
Restaurant-Tipp 1
Restaurant-Tipp 2
Übernachtungs-Tipp

Clownin Viola G. Räusche – Berlin, Brandenburg, Insel Usedom & überall

Sie ist Clownin – Theaterclownin. Sie erzählt und spielt Geschichten, die ihr wichtig sind.  

Clowns sind ja nicht Jedermanns Sache… In neuerer Zeit fungiert der Clown als dumme Person, die im Zirkus die Zeit zwischen den Artistennummern überbrücken soll – karriert gekleidet, rot benast und wenig lustig.

Der Clown in seinem ursprünglichen Sinne ist etwas vollkommen Anderes! Er lebt einen Seinszustand der Freiheit: ER IST, WIE ER IST. Aufmerksam schaut er in die verrückte Welt, reagiert unerzogen und beschreibt unverblümt. Die rote Nase und der sympathische Deckmantel-Mantel seiner „Narrheit“ erlauben es ihm.

Die Clownsfigur „Viola G. Räusche“ wurde geboren! Eine Theaterclownin!

Meine Nachbarin (Julia Ura Wegehaupt), ist Schauspielerin und Sängerin mit vielen Jahren Bühnenerfahrung.

Viele sahen schon eine Clownin in ihr aber lang verweigerte sie (vorurteilsgeladen) die rote Nase, bis sie schließlich an einem Clownstheater engagiert wurde und erfuhr, WAS, WIEVIEL und WEN diese Theaterform TROTZ oder auch WEGEN der roten Nase erreichen kann.

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Viola weiß: Das größte Geschenk, das sie sich selbst und ihren Zuschauern machen kann, ist: SO SEIN, WIE SIE IST UND SPIELERISCH GESCHICHTEN ERZÄHLEN.

Inzwischen ist Clownin Viola mit ihren eigenen musikalischen Theaterstücke unterwegs: Sie spielt alle Rollen und macht die Musik – auf kleinen und großen Bühnen und Festen – immer alles live.

Das Feedback von Jung und Alt ist toll: Kinder, die Violas Geigen-Stück „Grillina und die Ameisen“ gesehen haben, wollen plötzlich Geige lernen … Kinder-Theatercamps, erarbeiten ihre Stücke … es gibt  den Berufswunsch „Clownin-Viola-Werden“ …  Violas Hörspiel-CD „Grillina und die Ameisen“ (2016), wird von vielen Kindern täglich gehört – mehrmals (Hörprobe) u.v.m.

Derzeit entsteht eine 2. CDWilly Wolf und das Wiesenglück“, die mit Hilfe von einem Crowdfunding realisiert werden soll. Für die Unterstützung gibt es tolle Dankeschöns!

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Aktuelle Berliner Termine mit dem Theaterstück „Grillina und die Ameisen“ :

05. Mai 2017 –  17.00 Uhr Centre Manouche, Liebigstraße 25,  Berlin-F´hain „Grillina und die Ameisen“

11. Mai 2017 –  17.00 Uhr Platzhaus am Teutoburger Platz, Prenzlberg „Grillina und die Ameisen“

14. Mai 2017 –  16.00 Uhr Ding Dong Dom Pampa, Holzmarktstraße 25, 10243 Berlin-F´hain „Grillina und die Ameisen“ (Wetterabhängig! Bitte anrufen: 0172 97 999 27)

Alle Stücke entstehen in Zusammenarbeit mit Anja und Hans Otto Zimmermann.

Viel Spaß!

 

Ostertage im Kloster Chorin

Als Zisterzienserabtei 1258 von askanischen Markgrafen gegründet, gehört die Anlage des Klosters Chorin heute zu den bedeutendsten Baudenkmalen der frühen Backsteingotik in Brandenburg. Hier treffen faszinierende Architektur mit morbidem Charme auf die wunderschöne wald- und seenreiche Landschaft der Schorfheide.

Beitagsfoto: (c) Dr. Franziska Siedler, Kloster Chorin; Fotos 1-3: (c) Ulrike Schuhose, Koster Chorin

Abgerundet durch ein reichhaltiges kulturelles Rahmenprogramm ist das Kloster Chorin seit Jahren Anziehungspunkt für Ausflügler und Kulturhungrige.

Und auch in diesem Jahr werden die Osterfeiertage im und um das Kloster Chorin wieder mit einem Ostermarkt, dessen Angebot von regionalem Kunsthandwerk, über Delikatessen bis hin zu Gartenpflanzen reicht, mit Kapellenkonzerten, Ausstellungen, Führungen, Theater und Kreativangeboten für Kinder stimmungsvoll begangen.

Da ab Berlin HBF eine stündliche Verbindung per Regional-Express nach Chorin (Fahrtzeit ca. 60 Minuten) angeboten wird, kann man getrost auf das Auto verzichten. Nach einem schönen Spaziergang durch das Dorf Chorin und den angrenzenden Wald, erreicht man das Koster dann nach ca. 30 Minuten.


 

 

Brandywood? Filmorte in Brandenburg entdecken

Betragsbild (c) http://www.pixabay.com

„Immer mehr Menschen wollen die Originalschauplätze aus Filmen und Serien besuchen“, stellt Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus fest.

Hollywood-Stars wie George Clooney, Matt Damon, Claire Danes oder Tom Hanks standen in Brandenburg beim Dreh von Welterfolgen wie „Bridge of Spies“, „Jason Bourne“ oder „Homeland 5“ vor der Kamera. Aber auch deutsche Filmproduktionen wie Fatih Akins „Tschick“ oder die Spreewaldkrimis sind hier entstanden.

Fotos (c) http://www.pixabay.com

Da es immer mehr Produktionsteams nach Brandenburg zieht, plant Tourismus Marketing Brandenburg (TMB) Kinofans und Touristen an die originalen Drehorte bekannter Hollywoodfilme zu locken.

Schloss Neuhardenberg, der Industriepark Rüdersdorf, der Filmpark Babelsberg oder die Schauplätze der Spreewaldkrimis sind nur einige von vielen Attraktionen, die entdeckt werden wollen!

Fotos (c) TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH / Industriepark Rüderdorf & Schloss Neuhardenberg

 

 

26. FilmFestival Cottbus – Osteuropa zwischen Geschichte und neuen Herausforderungen

Hallo zusammen,

Cottbus ist nicht nur die zweitgrößte Stadt Brandenburgs und hat mit seinem Staatstheater eines der schönsten und eindruckvollsten Jugendstilgebäude Deutschlands, sondern ist auch Austragungsort des renommierten, alljährlich stattfindenden FilmFestival Cottbus – Festival des osteuropäischen Films:


Bereits zum 26. Mal bringt das FilmFestival Cottbus vom 8. bis 13. November die Welt des ost-europäischen Films nach Cottbus.

In vier Wettbewerben und weiteren acht Programmsektionen präsentiert es vom Blockbuster bis zum Arthousefilm knapp 200 Produktionen aus rund 35 Ländern. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgt für Anregung und Unterhaltung auch abseits der Leinwand.

FilmFestival Cottbus Trailer: Regie: Natalia Sinelnikova, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF (c) FilmFestival Cottbus

Kern des Festivalprogramms sind erneut die drei Sektionen Wettbewerb SpielfilmWettbewerbKurzspielfilm sowie U18 Wettbewerb Jugendfilm, dessen Umfang – bisher Polen und Deutschland – in diesem Jahr um die Tschechische Republik erweitert wird. Einmal mehr konnten für die Bewertung der Beiträge fachkundige Jurys gewonnen werden. Schon die Jury des Wettbewerbs Spielfilm ist hochkarätig besetzt: über die diesjährigen Preisträger entscheiden die Schauspielerin und Regisseurin Mirjana Karanović (Serbien), die Cottbus-Gewinnerin 2015 und diesjähriger Berlinale-„Shootingstar“ Tihana Lazović (Kroatien), die Schauspielerin Kate Molchanova (Ukraine), der Produzent Marek Rozenbaum (Israel) sowie die Schriftstellerin Elisabeth Hermann (Deutschland).

Themen 2016: Spuren suchen und Fokus Kuba

„Gerade in der heutigen Zeit ist es immens wichtig, mit allen verfügbaren Mitteln Brücken zu schlagen. Das tun wir hier hauptsächlich mit dem Medium Film“, beschreibt Geschäftsführer Andreas Stein die Intention des Festivals. Programmdirektor Bernd Buder konkretisiert: „Mit einer neuen Fokus-Reihe, die sich in diesem Jahr Kuba widmet, wenden wir uns einem Themenspektrum zu, welches uns in Länder führen wird, die im 20. Jahrhundert stark von den Einflüssen des Sozialismus sowjetischer Lesart geprägt wurden. Außerdem wird die Specials-Reihe „Spuren suchen: deutsch-tschechisch-polnische Geschichte(n) im Wandel“ die zunehmenden Bemühungen polnischer und tschechischer Filmemacher aufgreifen, die Aussiedlungen von Menschen als Folge der Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges detailliert zu beleuchten.“ Die Reihe „Brücken und Brüche“beschäftigt sich mit Identifikationsbrüchen im Ostdeutschland der 90er Jahre.
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Die Organisatoren stellen sich nach dem Jubiläumserfolg im vergangenen Jahr erneut auf rund 20.000 Kinobesucher ein und möchten auch weiterhin das FilmFestival Cottbus als Kompetenzzentrum für das zeitgenössische osteuropäische Kino verstanden wissen: so sind beteiligte Branchengäste zu Film- und Fachgesprächen eingeladen, und auch die Website http://www.filmfestivalcottbus.de erfährt eine Frischzellenkur und wird in Zukunft ein umfangreiches Archiv an bisherigen Festivalbeiträgen seit 1991 listen.
Das FilmFestival Cottbus wird maßgeblich unterstützt vom Land Brandenburg, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der Stadt Cottbus, dem Auswärtigen Amt sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
(c) Quelle & Medien: FilmFestival Cottbus

Beste Grüße und bis bald
Paul

„5. UM Festival 2016“ – Uckermark: Fergitz, Pinnow und Sternhagen Gut

Titelfoto: Gudrun Gut,  Fotonachweis: UM-Festival

 

Hallo zusammen,

vom 09. bis 11. September findet bereits auch in diesem Jahr wieder das UM-Festival für zeitgenössische Kunst, Musik und Literatur statt.

Rund um die uckermärkischen Dörfern Fergitz, Pinnow und Sternhagen Gut veranstaltet der Verein „Freunde der Uckermark“ alle zwei Jahre das Festival für zeitgenössische Kunst, Musik und Literatur – in diesem Jahr bereits zum 5. Mal.

Fotos: 1+2 Anke Mila Menck „Neues Feld“ (2012), 3 Gudrun Gut,  Fotonachweis: UM -Festival, 4 Shrubbn!, DJ

„Die Künstler setzen sich mit räumlichen, sozialen und historischen Gegebenheiten vor Ort auseinander und beziehenin ihren Arbeiten darauf. Wir bieten den Künstlern die Möglichkeit, abseits der gewohnten Ausstellungsmöglichkeiten ihre Arbeiten zu präsentieren. Unsere Ausstellungsräume sind Felder, Wald, Seen, aufgelassene Hofanlagen oder sonstige ungewöhnliche Orte, wo die Arbeiten im Kontext vor Ort entstehen und platziert werden.“ (Quelle: „Freunde der Uckermark e.V.“

Und wo geht das besser als in der einzigartig inspirierenden Landschaft der Uckermark, mit Musik, Literatur und Kunst von namhaften Künstlern wie Gudrun Gut und Thomas Fehlmann, Barbara Morgenstern oder Jaroslav Rudiš und Nell Zink.

Programm 2016

Beste Grüße und bis bald

Paul

Tipp zum Wochenende: Kunsttour Caputh

Hallo zusammen,

in Caputh am Schwielowsee im Brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark findet auch 2016 wieder die Kunsttour Caputh statt! Etabliert vielseitig und spannungsvoll präsentiert sich die nunmehr 10. Kunsttour Caputh  am letzten August- und ersten Septemberwochenende.

In Ateliers, privaten Höfen und Gärten zeigen nationale und internationale Künstler ihre aktuellen Werke. Durch das einmalige Wechselspiel zwischen Kunst und Natur wird Kunst als ein offenes Miteinander für jedermann erlebbar. Genießen Sie die familiäre Gastfreundschaft und nutzen Sie die Gelegenheit, in malerischer Umgebung mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Sie sind herzlich eingeladen, mit allen Sinnen auf eine Entdeckungsreise zu gehen, um hinzusehen, hinzuhören und sich zu begeistern.

Die Tour zur Kunst

Start der Kunsttour ist das Gemeindehaus der Evangelischen Kirche Caputh, wo die Besucher in einer Gemeinschaftsausstellung aller Künstler einen Ein- und Ausblick über die unterschiedlichen Exponate und Ausstellungsorte erhalten. Weiter geht es zur Stüler-Kirche, durch den Schlosspark zu den offenen Ateliers, Häusern und Gärten der Caputher Künstler und ihren Gästen. Wegweiser entlang der Route und ein übersichtlicher Tourplan weisen die insgesamt 12 Ateliers, Ausstellungs- und Veranstaltungsorte aus. Die Kunsttour ist natürlich auch variabel begehbar. Eile ist nicht geboten, denn die Gastfreundschaft der Aussteller ist inzwischen legendär. Die Künstler und Gastgeber freuen sich über persönliche Gespräche und stehen den Besuchern gern Rede und Antwort. Wer möchte, kann sich auch ganz einfach bei Kaffee und Kuchen oder einem Glas Wein entspannen.

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Bekannte Aussteller und Veranstaltungen

Neben den Begründerinnen der Kunsttour, den Künstlerinnen Müller-Holtz und Schielicke sind wieder bekannte Aussteller vor Ort: Barbara Tauber, die in ihrer Manuskriptur das Gefühl zum Thema HEIMAT zum AusDRUCK bringt, das Haus elisabeth am see® mit der spannenden Gesamtausstellung „Panta rhei“ mit annhoff und Kunststudenten aus Weimar und Berlin, der Mundmaler Thomas Kahlau mit Livepräsentationen im Heimathaus Caputh und viele mehr. Literaturfreunde werden sich für die Lesungen von Klaus Hugler aus „Albert Schweitzers Anmerkungen zu Goethe“ interessieren und als musikalisches Highlight empfiehlt sich das Konzert „Bach meets Irish music“, das im Rahmen des „Caputher Orgelsommer“ stattfindet.

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Sa. 27. und So. 28. August 2016  sowie Sa. 03. und So. 04. September 2016, jeweils von 11:00 bis 18:00 Uhr. Der Zugang ist gratis.

 

Was gibts in Caputh sonst noch zu sehen?

Von 1928 bis 1932 war Caputh Sommerresidenz von Albert Einsteins. Er ließ sich hier  1929 ein Sommerhaus direkt am Waldrand errichten. Sein Idyll konnte er nur drei Sommer genießen: Nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler, kehrte Albert Einstein von einer im Dezember 1932 begonnenen USA-Reise nie wieder nach Deutschland zurück.

In diesem Zusammenhang empfehlen wir auch einen Besuch des ehemaligen jüdischen Kinder- und Landschulheims.

Ebenfalls sehenswert ist das Schloss Caputh. Der Frühbarocke Bau wurde 1608 vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm errichtet.

Zum Chillen, Baden und Sonnen ist das Seebad Caputh absolut empfehlenswert!

Beste Grüße und bis bald

Paul

 

PS:

Heart of Brandenburg empfiehlt Euch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

• Regionalzug von Schönefeld oder Potsdam bis Caputh / Schwielowsee

• Havelbus 607 ab Potsdam Hbf oder vom Bahnhof Werder (www.havelbus.de)

• Schiff ab Potsdam “Lange Brücke” (www.schifffahrt-in-potsdam.de)

Weiter Infos gibts hier:

Kunsttour Caputh auf facebook

Homepage Kunsttour Caputh

Homepage der Gemeinde Caputh

 

 

 

 

 

Landesmuseum Brandenburg – Sonderausstellung

Zwischen Krieg und Frieden – Waldlager der Roten Armee in Brandenburg 1945

noch bis 24. juli 2016

Sonderausstellung in Zusammenarbeit mit dem deutsch-russischen Museum Berlin-Karlshorst

Mehr als 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges richtet sich der Blick auf bislang völlig unbekannte archäologische Relikte.
Erstmals gezeigt werden neu entdeckte Hinterlassenschaften der Roten Armee aus einer kurzen Zeitphase „zwischen Krieg und Frieden“ im Jahr 1945.
In den Brandenburgischen Wäldern lagerten große Truppenteile in regelmäßig angelegten Waldlagern aus eingegrabenen traditionellen Blockhäusern. Hier fand der Alltag der „Rotarmisten“ statt, abseits der vielleicht noch andauernden Kampfhandlungen um die „Reichshauptstadt“.
Es finden sich heute dessen Spuren, die als archäologische Funde von dieser Zeit erzählen, die von Kampf und Gewalt geprägt war, von Aneignung und Auslöschung, Überwindung und Überprägung im Großen wie im Kleinen, im Konkreten wie im Symbolischen.
Fundstücke wie Wehrmachts-Koppelschlösser mit eingeritzten Sowjetsternen, aussortierte „Kriegsbeute“, mit Inschriften versehene Alltagsgegenstände, selbst hergestellte (aber auch reguläre) Ausrüstungsteile sowie die Reste der Unterkünfte mit offenbar in der Umgebung requiriertem Zubehör und andere mehr werfen eine Vielzahl von Fragen auf, von denen die wenigsten schon beantwortet werden können.Die Ausstellung ist im oberen Kreuzgang zu sehen.

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themenführungen zur sonderausstellung

Termine:  28.04., 19.05. und 16.06.2016, jeweils 16:00 Uhr
Dr. Thomas Kersting, Dezernatsleiter Archäologische Denkmalpflege, Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum

Quelle: Archäologisches Landesmuseum Brandenburg

Archäologisches Landesmuseum Brandenburg im Paulikloster
Neustädtische Heidestr. 28
14776 Brandenburg an der Havel

Dienstag bis Sonntag, 10 – 17 Uhr
Montag geschlossen

„Der Name der Rose“ im Kloster Chorin

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Der Name der Rose im Kloster Chorin, Foto: H. Schulze

Nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco führt das Berliner Kriminal Theater am 27. Mai im ehemalige Zisterzienserkloster Chorin, das zu den bedeutendsten Baudenkmalen der frühen Backsteingotik in Brandenburg gehört, „Der Name der Rose“ auf.

Der englische Franziskaner William von Baskerville reist mit seinem Novizen Adson von Melk in delikater politischer Mission in eine oberitalienische Benediktinerabtei. Dort sterben unter mysteriösen Umständen innerhalb weniger Tage fünf Klosterbrüder. Der Abt bittet den für seinen Scharfsinn bekannten William von Baskerville, die Todesfälle aufzuklären.Die furiose Kriminalgeschichte verbindet die Ästhetik des Mittelalters mit dem Realismus der Neuzeit  und schafft bedrohliche Spannung. (Quelle: Berliner Kriminal Theater )

Termin: Fr., 27.05.2016 | 19:30 Uhr

Veranstaltungsort

Kloster Chorin
Amt Chorin 11a
16230 Chorin

Tel.: +49 (0)33366-7037

Kloster Chorin

Info / Kontakt

Berliner Kriminal Theater
10249 Berlin

Tel.: +49 (0)30-47997488