Raus aufs Land – Elkes Garten in Löwenbruch

Löwenbruch ist ein kleines verschlafenes Dorf im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming. Ohne unsere Koch- und Gartenexpertin Elke, wären wir hier vielleicht niemals gelandet!

Im großen Garten wird von Kartoffeln, über Zwiebeln, Porree, Möhren, Erdbeeren und Kräutern, bis hin zu Walnüssen, Kirschen und Quitten alles angebaut, was man zur Selbstversorgung benötigt. Nebenbei kümmert Elke sich auch noch um die Hühner, die Eier in Bioqualität liefern!

Unser nächstes Koch-Special wird sicher wieder hier stattfinden!


 

Clownin Viola G. Räusche – Berlin, Brandenburg, Insel Usedom & überall

Sie ist Clownin – Theaterclownin. Sie erzählt und spielt Geschichten, die ihr wichtig sind.  

Clowns sind ja nicht Jedermanns Sache… In neuerer Zeit fungiert der Clown als dumme Person, die im Zirkus die Zeit zwischen den Artistennummern überbrücken soll – karriert gekleidet, rot benast und wenig lustig.

Der Clown in seinem ursprünglichen Sinne ist etwas vollkommen Anderes! Er lebt einen Seinszustand der Freiheit: ER IST, WIE ER IST. Aufmerksam schaut er in die verrückte Welt, reagiert unerzogen und beschreibt unverblümt. Die rote Nase und der sympathische Deckmantel-Mantel seiner „Narrheit“ erlauben es ihm.

Die Clownsfigur „Viola G. Räusche“ wurde geboren! Eine Theaterclownin!

Meine Nachbarin (Julia Ura Wegehaupt), ist Schauspielerin und Sängerin mit vielen Jahren Bühnenerfahrung.

Viele sahen schon eine Clownin in ihr aber lang verweigerte sie (vorurteilsgeladen) die rote Nase, bis sie schließlich an einem Clownstheater engagiert wurde und erfuhr, WAS, WIEVIEL und WEN diese Theaterform TROTZ oder auch WEGEN der roten Nase erreichen kann.

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Viola weiß: Das größte Geschenk, das sie sich selbst und ihren Zuschauern machen kann, ist: SO SEIN, WIE SIE IST UND SPIELERISCH GESCHICHTEN ERZÄHLEN.

Inzwischen ist Clownin Viola mit ihren eigenen musikalischen Theaterstücke unterwegs: Sie spielt alle Rollen und macht die Musik – auf kleinen und großen Bühnen und Festen – immer alles live.

Das Feedback von Jung und Alt ist toll: Kinder, die Violas Geigen-Stück „Grillina und die Ameisen“ gesehen haben, wollen plötzlich Geige lernen … Kinder-Theatercamps, erarbeiten ihre Stücke … es gibt  den Berufswunsch „Clownin-Viola-Werden“ …  Violas Hörspiel-CD „Grillina und die Ameisen“ (2016), wird von vielen Kindern täglich gehört – mehrmals (Hörprobe) u.v.m.

Derzeit entsteht eine 2. CDWilly Wolf und das Wiesenglück“, die mit Hilfe von einem Crowdfunding realisiert werden soll. Für die Unterstützung gibt es tolle Dankeschöns!

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Aktuelle Berliner Termine mit dem Theaterstück „Grillina und die Ameisen“ :

05. Mai 2017 –  17.00 Uhr Centre Manouche, Liebigstraße 25,  Berlin-F´hain „Grillina und die Ameisen“

11. Mai 2017 –  17.00 Uhr Platzhaus am Teutoburger Platz, Prenzlberg „Grillina und die Ameisen“

14. Mai 2017 –  16.00 Uhr Ding Dong Dom Pampa, Holzmarktstraße 25, 10243 Berlin-F´hain „Grillina und die Ameisen“ (Wetterabhängig! Bitte anrufen: 0172 97 999 27)

Alle Stücke entstehen in Zusammenarbeit mit Anja und Hans Otto Zimmermann.

Viel Spaß!

 

Ostertage im Kloster Chorin

Als Zisterzienserabtei 1258 von askanischen Markgrafen gegründet, gehört die Anlage des Klosters Chorin heute zu den bedeutendsten Baudenkmalen der frühen Backsteingotik in Brandenburg. Hier treffen faszinierende Architektur mit morbidem Charme auf die wunderschöne wald- und seenreiche Landschaft der Schorfheide.

Beitagsfoto: (c) Dr. Franziska Siedler, Kloster Chorin; Fotos 1-3: (c) Ulrike Schuhose, Koster Chorin

Abgerundet durch ein reichhaltiges kulturelles Rahmenprogramm ist das Kloster Chorin seit Jahren Anziehungspunkt für Ausflügler und Kulturhungrige.

Und auch in diesem Jahr werden die Osterfeiertage im und um das Kloster Chorin wieder mit einem Ostermarkt, dessen Angebot von regionalem Kunsthandwerk, über Delikatessen bis hin zu Gartenpflanzen reicht, mit Kapellenkonzerten, Ausstellungen, Führungen, Theater und Kreativangeboten für Kinder stimmungsvoll begangen.

Da ab Berlin HBF eine stündliche Verbindung per Regional-Express nach Chorin (Fahrtzeit ca. 60 Minuten) angeboten wird, kann man getrost auf das Auto verzichten. Nach einem schönen Spaziergang durch das Dorf Chorin und den angrenzenden Wald, erreicht man das Koster dann nach ca. 30 Minuten.


 

 

Baumhaus-Abenteuer am Senftenberger See

Das Hafencamp am Senftenberger See ist um eine Attraktion reicher: Ab April 2017 kann man sich einen Kindheitstraum erfüllen hoch in den Bäumen übernachten! Aus bis zu 5m Höhe genießt man einen fantastischem Seeblick und kann nachts den Sternenhimmel beobachten. Natur pur!

Die urigen Baumhäuser sind komfortabel mit Dusche, WC und sogar einem kleinen Kochbereich ausgestattet. Das Hafencamp Senftenberger See ist zudem ein idealer Ausgangspunkt für Entdeckungstouren per Boot oder Rad ins Lausitzer Seenland.

Fotos (c) 1 Baumhäuser Steffen Johne, 2 & 3 http://www.pixabay.com

Mehr Infos: Hafencamp Senftenberger See & Baumhäuser oder auf der Facebook

Wir freuen uns schon auf einen Besuch des Hafencamps und eine tolle Zeit im Baumhaus!

Brandywood? Filmorte in Brandenburg entdecken

Betragsbild (c) http://www.pixabay.com

„Immer mehr Menschen wollen die Originalschauplätze aus Filmen und Serien besuchen“, stellt Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus fest.

Hollywood-Stars wie George Clooney, Matt Damon, Claire Danes oder Tom Hanks standen in Brandenburg beim Dreh von Welterfolgen wie „Bridge of Spies“, „Jason Bourne“ oder „Homeland 5“ vor der Kamera. Aber auch deutsche Filmproduktionen wie Fatih Akins „Tschick“ oder die Spreewaldkrimis sind hier entstanden.

Fotos (c) http://www.pixabay.com

Da es immer mehr Produktionsteams nach Brandenburg zieht, plant Tourismus Marketing Brandenburg (TMB) Kinofans und Touristen an die originalen Drehorte bekannter Hollywoodfilme zu locken.

Schloss Neuhardenberg, der Industriepark Rüdersdorf, der Filmpark Babelsberg oder die Schauplätze der Spreewaldkrimis sind nur einige von vielen Attraktionen, die entdeckt werden wollen!

Fotos (c) TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH / Industriepark Rüderdorf & Schloss Neuhardenberg

 

 

Brandenburger Winterküche

 

‚Man geht in den Garten, sucht sich das, was gerade geerntet werden kann und fängt an zu kochen!‘

 

Im Herbst haben wir reichlich Möhren, Äpfel, Quitten und auch Kürbisse geerntet. Also Obst und Gemüse, welches sich gut für die Einlagerung eignet und auf das man dann im Laufe des Winters zurückgreifen kann.

Gerade für die Lagerung von Kürbissen ist es wichtig, dass diese keine schadhaften Stellen aufweisen und vorher nicht abgewaschen werden. Der Stiel sollte auf ca. 1 cm gekürzt, jedoch auf keinen Fall komplett entfernt werden. In erster Linie brauchen Kürbisse einen kühlen und trockenen Lagerort, wobei die Idealtemperatur zwischen 10 und 14 Grad liegt. So kann man das Gemüse durchaus ein paar Monate aufbewahren. Auch wenn man auf keine eigene Ernte zurückgreifen kann, bekommt man Kürbisse bis in den März hinein noch beim (Bio-) Bauern.

Für alle Freunde der Brandenburger Küche kochen wir heute mit den Zutaten aus Elkes Garten in Löwenbruch ein klassisches und saisonales Gericht. 

Kürbissuppe & Quittenkompott mit Plinsen

Zutaten für ca. 5 Personen

Kürbissuppe: 1,5 kg Kürbis, 1 Zwiebel, 100 g Ingwer, 3 Möhren, 5 kleine Kartoffeln, 2 Quitten, 1/4 Sellerieknolle, ca. 700ml Gemüsefond oder Gemüsebrühe, 3 EL Öl, 250 g Sahne, etwas Butter, Salz, Pfeffer & Zucker

Quittenkompott mit Plinsen: 6 Quitten, Gelierzucker, Zimt, 4 Eier, 1 Liter Milch, 400 g Mehl, 20g Zucker, Prise Salz & Butter zum anbraten

Die Kürbissuppe

Den Kürbis aufschneiden und das Kürbisfruchtfleisch kleinschneiden. Das „fädige“ Innere wird herauslöst und entsorgt. Die Kürbiskerne können getrocknet und geröstet werden und dienen dann als Dekoration der nächsten Kürbissuppe. Dann Zwiebeln, Kartoffeln, Quitten (entkernen) und Sellerie schälen und würfeln. Nun kann das Öl in einem großen Topf erhitzt werden. Zwiebeln darin glasig dünsten. Dann die restlichen Zutaten hinzufügen und leicht anbraten. Mit der Brühe ablöschen und alles zugedeckt bei schwacher Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis zerfallen ist. Dabei ab und zu umrühren.

Jetzt wird die Temperatur auf ein Minimum reduziert. Dann die Suppe mit einem Pürierstab pürieren, mit Salz, Pfeffer, Zucker und einem Stich Butter abschmecken, den Ingwer reiben und mit der Sahne hinzugeben. Warmhalten und 30 Minuten ziehen lassen, damit sich sie Aromen gut entfalten können.

Quittenkompott & Quittengelee

Aus den Quitten bereiten wir sowohl unser Dessert, als auch ein Gelee zu. Letzteres kann man bei richtiger Zubereitung und Lagerung auch noch nach Monaten genießen!

Die einfachste Methode, mit der man Quitten entsaften kann, ist im Kochtopf. Man gibt die Quittenstücke in einen Topf und fügen Sie gerade soviel Wasser hinzu, dass die Stücke bedeckt sind. Dann 20-30 Minuten auf niedriger Flamme köcheln lassen. Die gekochten Quittenstücke für das Dessert entnehmen und abkühlen lassen. Zusammen mit Zimt und Zucker zu einem Kompott verrühren.

Anschließend den Saft für das Quittengelee abmessen, mit dem Gelierzucker (Verhältnis nach Anleitung auf der Packung!) mischen und in einem Topf bei starker Hitze unter ständigem Rühren zum Kochen bringen, bis das gesamte Gelee kräftig sprudelt. Nun vier Minuten unter ständigem Rühren weiterkochen lassen. Das Gelee in abgekochte Schraubgläser füllen, sofort mit den ebenfalls abgekochten Twist-off-Deckeln gut verschließen und abkühlen lassen. Das fertige Quittengelee muss kühl und dunkel gelagert werden und ist dann im besten Fall ca. 3 Jahre haltbar.

Zum Abschluss werden die Eier mit Milch, Mehl, Zucker und einer Prise Salz gut verquirlt, portionsweise in eine beschichtete Pfanne gegeben und mit Butter zu etwa 1 cm dicken Plinsen (Eierkuchen, sorbisch plinc oder dialektal blinc) gebacken. Parallel dazu kann dann auch die Kürbissuppe wieder aufgewärmt werden.

Fertig!

Zur Suppe empfehlen wir einen ‚Kloster Pforta Pfortenser Köppelberg Grauer Burgunder Trocken 2013‘ (Saale-Unstrut) und zum Dessert ein Gläschen Zinnaer Klosterbruder!

Tipp: Café und Restaurant „Kleines Haus“ in Linum, Ostprignitz-Ruppin

„Kreative kulinarische Ideen gepaart mit regionalen, frischen Zutaten“ – dafür steht das Kleine Haus in Linum (Fehrbellin).

Hier serviert Frank Buthmann, Mitglied im umweltbewußten „Green Chefs“ köstliches Slow Food, basierend auf ausgewählten Zutaten aus der Region. Konsequent regional und saisonal: Alle Zutaten besorgt der Küchenchef selbst in einem Umkreis von maximal 100 km.

Neben wechselnden saisonalen Gerichten bietet Frank Buthmann auch viele selbsthergestellte Produkte zum Mitnehmen an. So z.B. Fruchtaufstriche, Hot Zucchini Salsa, Kürbis-Curry-Ketchup, Kleines Haus Knusperknäcke und vieles mehr.

Gerade weil alles so frisch, regional und spontan ist, bietet das Kleine Haus keine feste Speisekarte an. Also einfach mal ausprobieren und überraschen lassen!


Bis Anfang März ist das Kleine Haus freitags von 15:00 – 21:00 Uhr und an den Wochenenden von 11:00 – 21:00 Uhr geöffnet.

 

 

Herbst in Alexandrowka – Fotoimpressionen

Die Russische Kolonie Alexandrowka: Ein pittorskes Parkdorf nach russischem Vorbild mitten in Potsdam, ehemals bewohnt von russischen Sängern, die als Kriegsgefangene an den preußischen Hof gekommen waren.

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Friedrich Wilhelm III. von Preußen ließ die Anlage in den Jahren 1826/27 als Denkmal für den 1825 verstorbenen Zar Alexander I. errichten und benennen.

Als Teil der Potsdamer Kulturlandschaft ist die Kolonie heute UNESCO-Weltkulturerbe.

 

 

Die Brandenburger Küche: Teltower Rübchen, Spreewälder Gurken, Knieperkohl & Co.

Hallo zusammen,

in den nächsten Wochen werden wir unser Augenmerk verstärkt auf die Spezialitäten der Brandenburger Küche richten. Gerade weil die hiesigen Kochgewohnheiten als eher einfach abgetan und nicht selten belächelt werden, möchten wir Euch zeigen, dass die Brandenburger Küche mehr zu bieten hat, als im Allgemeinen angenommen wird. Anhand von Rezepten, Koch-Features und Restaurantkritiken werden wir Rainald Grebes provokantes Zitat „Nimm Essen mit nach Brandenburg“ aus dem Song Brandenburg genauer unter die Lupe nehmen!


heart-of_brandenburg_cpixabay_gemuseFotos (c) Pixabay

Seen, Wäldern, der berühmten Märkischen Sand sowie die Traditionen der slawischen und norddeutschen Bevölkerung sind prägend für die traditionelle Brandenburger Küche.

Spezialitäten wie Teltower Rübchen, Knieperkohl, Beelitzer Spargel, Spreewälder Gurken, Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl, Plinsen (Pfannkuchen) oder auch das berühmte Fürst-Pückler-Eis sind überregional bekannte Highlights der Küche zwischen Uckermark und Niederlausitz.

Es ist Friedrich dem Großen zu verdanken, dass die Kartoffel hier heimisch wurde und auch heute noch wichtiger Bestandteil der Küche ist.

Die waldreichen Gebiete der Schorfheide, der Niederlausitz und dem Hohen Fläming zeichnen sich dafür verantwortlich, dass Wild- und Pilzgerichte auf keiner Speiskarte fehlen. In guten Jahren sind Pfifferlinge, Maronen und Steinpilze reichlich in den Brandenburger Wäldern anzufinden und es verwundert nicht, dass sie die Gerichte der regionalen Küche entscheidend prägen. Aber auch die unzähligen fischreichen Gewässer der Region mit Karpfen, Zander und Hecht, bereichern die Speisekarten vieler Restaurants und die Kochgewohnheiten der Brandenburger.

Die fruchtbaren Böden des Spreewald bieten zusammen mit reichlich Wasser die beste Voraussetzung für das Gedeihen von Gurken und Kürbisgewächsen. Das erkannten schon vor Jahrhunderten die im Spreewald ansässige Holländer. Um überschüssige Ernten haltbar zu machen, setzten sie das Verfahren der Milchsäurevergärung ein. Durch Verfeinerung mit Gewürzen und frischen Kräutern entstand daraus später die echte Spreewaldgurke.


Fotos 1-12 (c) Pixabay

Hier noch eine Auswahl an Brandenburger Spezialitäten:

Spreewaldsauce

Eine klassische gebundene Sauce, die auch schon Fontane zu schätzen wusste:

„Das wäre kein Spreewaldsmahl, wenn kein Hecht auf dem Tisch stände, und das wäre kein Hecht, wenn ihn nicht die berühmte Spreewaldsauce begleitete, die mir wichtig genug erscheint, um hier das Rezept in seinen äußersten Umrissen folgen zu lassen. Das Geheimnis dieser Sauce ruht in der kurzen Formel: wenig Butter, aber viel Sahne.“

Spreewaldsauce wird vor allem zu gekochtem Fisch wie Aal, Hecht oder Zander gereicht. Zur Zubereitung wird aus Fischbrühe und heller Mehlschwitze eine weiße Grundsauce hergestellt, die dann mit Sahne, Petersilie und Dill verfeinert wird.

Quark mit Leinöl 

Eine traditionelle Spezialität der Niederlausitz sind Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl.

Knieperkohl

Knieperkohl ist eine Spezialität aus der Prignitz und besteht aus einer Mischung aus Weißkohl, Grünkohl, Markstammkohl sowie Kirsch- und Weinblättern.

Teltower Rübchen

Früher als Arme-Leute-Essen angebaut, sind Teltower Rübchen heute eine begehrte Delikatesse, die selten in konventionellen Supermärkten erhältlich ist. Am ehesten wird man in Bioläden und auf gut sortierten Märkten fündig.

Britzer

Die Knacker sind eine typische Rohwurstsort aus der Region. Erhitzt ist sie die perfekte Begleiterin von deftigen Eintöpfen oder Gemüsegerichten wie z.B. Grün- oder Knieperkohl.

Spreewälder Gurken

Senfgurken, Saure Gurken, Pfeffergurken, Knoblauchgurken oder Gewürzgurken – die traditionellen Rezepturen der Spreewaldgurken sind noch oft streng gehütete Familienrezepte. Der herzhafte und aromatische Geschmack ist das typische Merkmal der echten Spreewälder Gurken.

Beelitzer Spargel

Der Märkische Sand in der Nuthe-Nieplitz-Niederung ist dafür bekannt, dass hier Spargel hervorragend gedeiht und so der Beelitzer Spargel Weltruhm erlangt hat. Saison ist immer von Mitte April bis zum Johannistag am 24. Juni.

Fürst Pückler Eis

Das älteste bekannte Rezept stammt vom Königlich-Preußischen Hofkoch Louis Ferdinand Jungius, der Fürst Pückler-Muskau – dieser residierte auf Schloss Branitz bei Cottbus – 1839 in seinem Kochbuch ein dreischichtiges Sahneeis widmete. Die heute als Fürst-Pückler-Eis bezeichnete Spezialität ist in der Regel eine Kombination aus Schokoladen- und Erdbeer- und Vanilleeis.


Beste Grüße und bis bald

Paul

 

 

 

Mein Kiez Teil 2 -Vom Rosenthaler Platz bis zur Zionskirche

Hallo aus Berlin,

heute geht es in „Mein Kiez“ vom Rosenthaler Platz über den Weinbergspark bis zur Zionskirche. Rund um den Weinbergspark in Berlin-Mitte hat sich seit den frühen Nullerjahren ein sehr lebenswertes Innenstadtquartier entwickelt, welches über die berühmten Kastanienallee – vor ein paar Jahren auch Casting-Allee genannt – nahtlos in Prenzlauer Berg übergeht. 

Titelfoto und Fotos 1-3: Markus Rack Photography

Rund um Rosenthaler Platz und Weinbergspark gibt es viel zu entdecken!

Der Weinbergsweg mit seinen hippen Cafés ist schon lange ein Anziehungspunkt für Anwohner und Touristen: DalumaGalãoGorki Park – eines der ältesten Cafés im Kiez – und das Café Fleury säumen den Weg. Dann gehts weiter bergauf vorbei am Park in Richtung Kastanienallee. Obwohl das Wohngebiet im Umfeld des Weinbergspark mit zu den kinderreichsten Kiezen in Berlin gehört, wurde der Park jahrelang vernachlässigt. Erst nachdem Anwohner mit Unterschriften und Protesten die Instandsetzung einforderten, um auch der dort damals fast schon etablierten Drogenszene entgegenzutreten, stellte der Senat seit Ende 2005 Gelder für die Sanierung zur Verfügung.

Fotos (c) Heart Of Brandenburg

Mittlerweile hat sich alles entspannt und der Park ist im Sommer der Anlaufpunkt zum Sonnenbaden, chillen und ist mit seinem Wasserbecken und dem angrenzenden Spielplatz auch ein toller Ort für Kinder. Vom Frühling bis zum Herbst hat außerdem noch der Rosengarten Kulturpavillion mit seinem tollen Rahmenprogramm, welches von DJ-Sets bis zu Filmabenden reicht, geöffnet.

Fotos 1-3 & 5 (c) Heart Of Brandenburg, Foto 4 (c) Markus Rack Photography

Bevor wir über die Fehrbelliner Straße weiter zum Zionskirchplatz vordringen, sollte das Sababa auf der unteren Kastanienallee nicht unerwähnt bleiben: Sababa – Mama’s Kitchen bietet israelische Spezialitätenund und versteht sich als Berlins Hummus Hotspot und ist für mich neben Feinberg’s in Schöneberg eins der besten israelischen Restaurants der Hauptstadt.

In der Fehrbelliner Straße  ist das La Focacceria schon seit vielen Jahre eine Institution. Die große Auswahl an leckeren Foccacias kann man im Sommer gemütlich vor dem kleinen Restaurant genießen oder direkt mit in den Weinbergspark nehmen. Schräg gegenüber gibts dann schon die nächste Institution: Die Weinerei mit ihrem 60er-Jahre-Flair, tagsüber Café und am Abend Weinbar, gehört für mich zu den schönsten Läden im Kiez!

Die Zionskirche steht auf einer der höchsten natürlichen Erhebungen Berlins.In der Zionskirche predigte und von 1931 – 32 Dietrich Bonhoeffer, der durch seinen aktiven Widerstand gegen den NS-Staat berühmt wurde. Vor der Wiedervereinigung war in der Kirche die Umwelt-Bibliothek untergebracht. Sie war die einzige freie Druckerei der DDR. Hier druckten Oppositionelle Flugblätter und Untergrundzeitschriften. Heute ist der Zionskirchplatz für mich einer der schönsten und entspanntesten Orte der Stadt und seit der Sanierung fühlt man sich manchmal wie in einer Babelsberger Filmkulisse. Direkt gegenüber vom Kirchturm befindet sich dann noch das wunderbare kleine Restaurant La Bigoudène mit Crêpes und saisonale bretonischen Spezialitäten.

 

Allen, denen das zu idyllisch ist, kann ich noch das Dave Lombardo empfehlen. Das Dave mit der „Rockpalast“-Leuchtreklame eignet sich bestens für lange Abende bei Bier, Zigaretten und guter Musik!

Viele Grüße und bis bald

Paul

Mein Kiez Teil 1