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Herbstliche Ausflüge nach Brandenburg: Tipps für Kurzentschlossene

Von Berlin aus lassen sich mühelos viele interessante Ziele für einen tollen Tagesausflug entdecken! Hier sind unsere Vorschläge:

Rheinsberg

Rheinsbergs Stadtbild präsentiert sich preußisch, großzügig und bildet zusammen mit dem Schloss, ein Musterbeispiel für den sog. Friderizianischen Rokoko, und der ausgedehnten Park- und Seenlandschaft eine wunderbare Einheit. Kein Wunder, dass Friedrich der Große während seiner Zeit als Kronprinz hier die glücklichste Zeit seines Lebens verbracht haben soll. Auch Kurt Tucholsky schätze die Stadt in der Ostprignitz sehr und widmete ihr seine Erzählung Rheinsberg Ein Bilderbuch für Verliebte.

Schloss Rheinsberg Öffnungszeiten: 01.04.2017 bis 31.10.2017, Di bis So 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr / 01.11.2017 – 31.12.2017, Di bis So 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Tucholsky Museum Öffnungszeiten: April bis Oktober 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr / November bis März, 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Rheinsberg ist auch ein guter Ausgangspunkt für weitere Ausflüge ins Ruppiner Land oder zur Mecklenburgischen Seenplatte.

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Foto: (c) pixabay

Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten

Aus 23 Metern Höhe erschließt der 320 Meter lange Baumkronenpfad eine völlig neue und inspirierende Perspektive auf die von Pflanzen überwucherte einzigartige Ruinenlandschaft.

Morbide, verwunschen, gruselig, so kann man die Ruinenstätte am besten charakterisieren. Erhabene, ehemals prächtige Gebäude inmitten einer weitläufigen Parkanlage erzählen eine bewegte Geschichte, die mehr als 100 Jahre zurückreicht. Natur, Geschichte und Architektur formen in Beelitz-Heilstätten ein unvergleichlich faszinierendes Gesamtbild.

Öffnungszeiten: tägl. 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Anfahrt: Baum und Zeit, Straße nach Fichtenwalde 13, 14547 Beelitz-Heilstätten

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Foto: (c) Heart Of Brandenburg

Ziegeleipark Mildenberg

Zu Gründerzeiten wurden im Zehdenicker Ziegeleirevier, dem größten Europas, Milliarden von Ziegeln hergestellt, aus denen Berlin und große Teile der Mark erbaut wurden. (Quelle: www.ziegeleipark.de)

Als Station der Europäischen Route der Industriekultur und der Deutschen Tonstraße präsentiert der Ziegeleipark Mildenberg in verschiedenen erlebnisreichen Ausstellungen die Geschichte der Ziegelproduktion und der damaligen Arbeitswelt.

Öffnungszeiten: 01. April bis 05. November, tägl. von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Anfahrt: Ziegeleipark Mildenberg, Ziegelei 10, 16792 Zehdenick (OT Mildenberg)

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Foto: (c) WInTO GmbH

Kloster Chorin

Als Zisterzienserabtei 1258 von askanischen Markgrafen gegründet, gehört die Anlage des Klosters Chorin heute zu den bedeutendsten Baudenkmalen der frühen Backsteingotik in Brandenburg. Hier treffen faszinierende Architektur mit morbidem Charme auf die wunderschöne wald- und seenreiche Landschaft der Schorfheide.

Wer mit der Bahn anreist, profitiert von einem schönen Spaziergang durch das Dorf Chorin und den angrenzenden herbstlichen Wald und erreicht das Koster dann nach ca. 30 Minuten.

Öffnungszeiten: Sommerzeit täglich 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Winterzeit täglich 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Anfahrt:  Kloster Chorin, Amt Chorin 11a, 16230 Chorin

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Foto: (c) Ulrike Schuhose, Koster Chorin

Besucherbergwerk F60

In Lichterfeld steht ein wahrer Gigant und zeugt vom Braunkohletagebau in der Lausitz: Die 502 Meter lange, 204 Meter breite, 80 Meter hoche und 11.000 Tonnen schwere Abraumförderbrücke F60.

Auf einem geführten spektakulären 90-minütigen Rundgang kann man den Stahlkoloss bis in 74 Meter Höhe erkunden. Neben vielen Informationen zur Technik und zum Braunkohlebergbaus in der Lausitz, genießt man eine atemberaubende Aussicht.

Öffnungszeiten: 16. März bis 31. Oktober, Montag bis Sonntag täglich von 10.00 Uhr  bis 18.00 Uhr, Samstag Mai – September bis 20.00 Uhr / 01. November bis 15. März, Mittwoch bis Sonntag von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Montag und Dienstag Ruhetag

Anfahrt: F60, Bergheider Straße 4 03238 Lichterfeld

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Foto: (c) pixabay

Spreewald

Das einmalige, lagunenartige Wasserlabyrinth lässt sich am besten von Lübbenau aus erkunden.  Eine gute Stunde von Berlin entfernt, trifft man alte Traditionen an, die sich nicht nur in den regionalen Produkte aus Handwerk und Landwirtschaft widerspiegeln, sondern auch in den Trachten und Gebräuchen, die von der Kultur der Sorben geprägt sind. Per Spreewaldkahn oder Kanu lässt sich die faszinierende Landschaft auf ganz besondere Art und Weise erkunden.

Info Lübbenau

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Foto: (c) pixabay

NABU Blumberger Mühle

Das NABU-Informationszentrum Blumberger Mühle, nordwestlich von Angermünde im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin gelegen, gehört zu den größten und wohl ungewöhnlichste Informationszentrum des NABU.  Im Hauptinformationszentrum des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin, erhält man in Ausstellungen und live in der Natur spannende Einblicke in die reiche Tier- und Pflanzenwelt der eiszeitlich geprägten Landschaft der Uckermark.

Jetzt im Herbst kann man hier Kraniche beim Vogelzug beobachten: Das NABU-Informationszentrum Blumberger Mühle bietet in den nächsten Wochen viele geführte Touren an.

Öffnungszeiten: April bis Oktober, Montag bis Sonntag 09 Uhr bis 18 Uhr / November bis März, Montag bis Sonntag 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Anfahrt: NABU-Erlebniszentrum, Blumberger Mühle 2, 16278 Angermünde

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Foto: (c) pixabay


Titelfoto: (c)  Heart Of Brandenburg

 

Flaeming Skate: Auf Rollen und Rädern durchstarten!

Die Flaeming-Skate ist einzigartig und ein Muss für alle Inline-Skater und Radfahrer, die es zu schätzen wissen, ohne Unterbrechung auf rund 190 Kilometern, über feinen und speziell für das Skaten ausgelegtem Asphalt durch die weite Brandenburger Landschaft zu touren.

Wer möchte, kann auf den verschieden Routen der Flaeming-Skate Sport und Kultur entspannt miteinander verbinden, denn das ehemaliger Zisterzienser Kloster Zinna, die Paltrockwindmühle und die Städte Dahme und Jüterborg mit ihren mittelalterlichen Siedlungskernen liegen an der Strecke.

Alle Routen sind gut ausgeschildert. Daher benötig man keine Karte, zumal an vielen markanten Punkten bzw. Abzweigen Übersichtskarten aufgestellt sind.

Für Skater gibt es verschiedene Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die hier beschrieben werden. Für Radfahrer bietet sich für einen Tagesausflug die Runde R4 an, bei der man ab/bis Luckenwalde ca. 50 km absolviert. Da die Möglichkeiten zur Einkehr direkt an der Strecke ziemlich rar sind, empfehlen wir einen Zwischenstopp in Oehna im Gasthof Witte

 


 

Weitere Tipps für Radtouren auf Heart Of Brandenburg  gibts hier:

Berliner Mauerweg

 

Mein Kiez Teil 3 – Der Ökomarkt auf dem Berliner Kollwitzplatz

 

Unter dem Motto „Morgens geerntet, mittags verkauft“ findet hier schon seit über 20 Jahren jeden Donnerstag von 12 bis 19 Uhr der Ökomarkt der Grünen Liga Berlin statt. Die Umgebung verleiht dem Markt einen einzigartigen Charme und das vielfältige Angebot an Bioprodukten spricht für sich:

Ob Obst und Gemüse, Brotspezialitäten, Käse, Eier, Tofuprodukte, vegane Törtchen und Kuchen, Fleisch und bleifreies Wild, Wein, Lehmofenpizza, Rohkost, Müsli, Waffeln, Yogi-Tee, Indische Gerichte, Suppen, Wildkräuter, Oliven und Öle, Pasta und sogar Wollerzeugnissen…hier stammt alles aus ökologischer Landwirtschaft!

Hier sind unsere Impressionen:

Die mobile Espresso Bar „Melusine“: Kaffeespezialitäten aus Fairtrade-Anbau und auf Wunsch auch mit verschiedenen Pflanzenmilchsorten zubereitet. Nicht nur hier, sondern auch an anderen Standorten in Berlin anzutreffen!

Nicht einschüchtern lassen! Hier bietet Fabio Borsi leckere italienische Gerichte mit handgemachter Pasta an

Handgemachte Tofuspezialitäten gibts bei den Tofu Manufaktur „Soy Rebels“! Entweder hier oder auch in ausgewählten Berliner Bioläden.

Die Feinkost Manufaktur Superfran’s fährt auf dem Ökomarkt köstliche vegane Konditorei-Spezialitäten auf!

Cou Cou Wines präsentiert sich mit französischen Bioweinen. Wer es nicht auf den Markt am Kollwitzplatz schafft, kann sich die edlen Tropfen auch innerhalb einer Stunde im Berliner Stadtgebiet liefern lassen!

Und hier werden werden echte griechische Oliven & Olivenöl von einem waschechten Griechen angeboten!

Wie Ihr seht, haben wir hier eine tolle Zeit verbracht, engagierte und super sympathische Marktleute kennengelernt und selbstverständlich auch fast alles probiert! Eine Berliner Attraktion eben, die man sich nicht entgehen lassen sollte!


 

Paddeln: Von Fürstenberg/Havel bis zur Müritz

Glitzernde Seen, einsame Landschaften & Lagerfeuerromantik

Mit wenig Vorbereitung bieten sich im nördlichen Brandenburg und im Bereich der Mecklenburgischen Kleinseenplatte optimale Bedingungen für spontane ein- oder mehrtägige Touren im Kanadier oder Kajak.

Besonders in der Umgebung von Fürstenberg/Havel (Brandenburg) und Mirow (Mecklenburg), hat sich in den letzten Jahren eine beachtliche Infrastruktur für Wasserwanderer entwickelt.

So findet man hier unzählige Bootsverleiher, die zu günstigen Raten Kanus, Kanadier oder Kajaks anbieten und ebenso viele schöne Naturcampingplätze, die auf die Bedürfnisse der Wasserwanderer eingestellt sind.

Kanadier, Kanu oder Kajak ?

Das ist reine Geschmacksache und hängt von der Art der Tour ab. Während sich Kanadier und Kanu für eher gemütlichere Touren mit Grill und Kühltasche anbieten, muss man beim Kajak im Hinblick auf die Menge des Gepäcks gut kalkulieren, ist dafür aber um einiges schneller und sportlicher unterwegs.

Auf jeden Fall erwartet Euch hier eine atemberaubend schöne Landschaft, viel Ruhe und Entspannung!

Hier sind noch ein paar Adressen, die wir absolut empfehlen kann:

Bootsverleihe:

Fürstenberg: Haus an der Havel  – optimal für die Anreise mit der Bahn

Kanustation Mirow

Bootsverleih & Kanutaxi (Transport):

Roggentin: Paddel Paul

Bootsverleih & Campingplatz

Diemitzer Schleuse: Biber Ferienhof  – Top!

Wesenberg: Kanumühle

Campingplätze für Wasserwanderer:

Naturcamping am Ellbogensee

Campingplatz am Großen Pälitzsee